Author Archives: malte

Taxis, Verkehr und das Hupen

Beijing. Erstmal ungewohnt, aber sehr komfortabel: Taxi fahren ist billig! Schon in Hongkong fährt man für umgerechnet 1,50 Euro, was in Berlin 5 Euro kosten würde, ähnlich in Shanghai und in Beijing. Gleichzeitig kriegt man den chinesischen Verkehr mal von Innen mit, nicht nur als Fußgänger. Bis auf mein eines Erlebnis mit dem wohl sanftmütigsten aller Taxifahrer in Beijing, der mitten in der Rush-Hour sogar anderen Fahrzeugen die Vorfahrt schenkte, ist es eine Lektion in chinesischer Mentalität: Immer mitten rein, … Continue reading

Beijing-Zusammenfassung: Die Touri-Essentials

Beijing. Auf Abacho.de schreibe ich über die beiden großen Attraktionen in Beijing, die ich bei meinem 2-Tage-Blitz-Aufenthalt sehe: Verbotene Stadt und Große Mauer.

Hangzhou: tanzende Wasser

Shanghai bzw. Hangzhou. Raus aufs Land, wo China wirklich China ist! Wir lassen also Shanghai für Hangzhou hinter uns, das für seinen malerischen See bekannt ist, der in zahllosen chinesischen Lyrikstücken besungen wird. Ein Stück Idylle in der Pampa, dachten wir erstmal. Um dann festzustellen, dass das lauschige Hangzhou tatsächlich 8 (!) Millionen (!) Einwohner hat und als Stadt der zweiten Kategorie gilt, also als Metropole auf dem Weg nach oben, aber halt noch nicht da, wo Beijing oder Shanghai … Continue reading

Städtevergleiche

Beijing. Noch bevor ich von Hongkong nach Shanghai fuhr, stand für mich fest: Hongkong ist das New York von China, Shanghai das Los Angeles. Hongkong sehr urban, hohe Häuser, viel Verkehr, mit einer Bevölkerung, die sich für progressiv und anders als der Rest des Landes hält – Shanghai als Kommerzmetropole und sich in alle Richtungen ausdehnender Moloch. Falsch, sagt mein Shanghai-Gastgeber Michael, eher sei Shanghai das New York, weil die Leute hier so offen und westlich sind, und Beijing sei … Continue reading

Chinesisch sprechen und essen (wollen)

Beijing. Eine der wichtigen China-Erfahrungen: An einem Ort sein, wo man nicht nur nicht die Sprache spricht, sondern sie auch nicht lesen kann. In den Großstädten gibt es zwar oft englische Übersetzungen (z.B. auf dem U-Bahn-Plan), in manchen Restaurants ist die Karte auch auf englisch oder mit Bildern. Gerade für Vegetarier sehr, sehr wichtig. In Beijing versuche ich es dann aber in einem von meinem Guesthouse-Betreiber Freeman empfohlenen Nudel-Restaurant, hier gibt es weder das eine noch das andere. Ich wähne … Continue reading

Shanghai Overview: Magnetbahn, Hochhäuser, Kanäle

Gerade auf Abacho.de erschienen, mein neues dortiges Posting über Shanghai.

Ich, das beliebte Fototalent

Shanghai. In großen Städten (hier: 23 Millionen Einwohner) fühlt man sich als Einzelreisender schnell allein. Nicht so an der Uferpromenade in Shanghai. Hier hat man einen tollen Blick auf Pudong, das Neubauviertel, u.a. auf das drittgrößte Gebäude der Welt, das Shanghai World Financial Center (wegen seines markanten Aussehens auch gern “Flaschenöffner” genannt) und auf den Oriental Pearl Tower, einen eher lustig aussehenden Turm mit mehreren Kugeln drin. Aber nicht nur das: Als ich mich auf eine Bank setze, kommt sofort … Continue reading

Zweistöckige Trams und Brötchentürme in Hongkong

Hongkong. Mein Abacho.de-Posting diese Woche über Hongkong: Weltreise 23, Hongkong, China: Zweistöckige Trams und Brötchentürme

Chinesen schreien immer. Schreien Chinesen immer?

Shanghai. Im Zug zum Flughafen Hongkong saßen hinter mir zwei Chinesen, dahinter ein Amerikaner, alle am Telefon und laut. Irgendwann verstand ich den Amerikaner: “Could you say that again? I can’t understand you. Chinese are always so loud!” Ach ja, das war eines der Klischees: Chinesen sind immer so laut. Schreien auf der Straße, schreien ins Telefon. Stimmt das also? Irgendwie erinnere ich mich hier immer an Italien – die Architektur in Shanghai, und auch dieses Vorurteil. Denn die Italiener … Continue reading

Temple Street Market, Hongkong

In Hongkong treffe ich Jobi, eine Freundin von meinem Berliner Zwischenmieter, dem Journalisten Dan Allen – er hat sie auf einer Pressereise kennen gelernt. Nun führt sie mich über die Märkte von Hongkong – abends, denn erst dann ist hier richtig was los. In Mong Kok war ich schon, also geht es in die Temple Street zwischen den U-Bahnhöfen Jordan und Yau Ma Tei (Kowloon). Nahe Jordan ist alles noch sehr touristisch, dann etwas weiter nördlich wird es lokaler. Etwa … Continue reading