Danke, Vietnam: Kaffee

Hanoi. Ein Glück gibt es vietnamesischen Kaffee, sage ich mir jetzt, fast am Ende meiner Reise. Denn ansonsten wäre meine beste Kaffee-Erfahrung wohl gewesen, einen Iced Mocca bei Starbucks in Shanghai zu trinken. Ausgerechnet dort (also Starbucks, nicht Shanghai) – eigentlich hatte ich mir vorgenommen, Ketten wie Starbucks, McDonalds und KFC so weit wie möglich zu meiden. In Shanghai fand ich mich dann aber auf der Suche nach genießbarem Kaffee mit WLAN drumrum doch an besagtem Ort wieder. Und es schmeckte. Seufz.

Insofern bin ich froh und dankbar, dass es diesen besonderen vietnamesischen Kaffee gibt. Er wird oft noch tropfend serviert, also im Glas mit Metallfilter oben drauf. Mir wurde vor Jahren mal einer mitgebracht, ich fand es eher gewöhnungsbedürftig, Geschmack zu stark oder zu schwach, eher lasch als besonders. Vielleicht fehlte einfach die Milch dazu – denn diese dicklich-süße Kondensmilch gibt es offenbar nur in Vietnam. Sie ist unten im Glas, weil sie so dick und schwer ist, man muss sie verrühren… und mmmh! Diesen Kaffee trinken mit Blick auf einen der vielen Seen in Hanoi… wow. Das ist ein Leben!

Am See sitzen, Mopeds gucken, Kaffee trinken - rumhängen Hanoi Style.

… und was ich nicht so sehr empfehlen kann, jedenfalls nicht über das erste Mal hinaus (ansonsten ist es wohl ein Must): Kaffee mit Milch und geschlagenem Eigelb. Gibt’s im versteckten Dachterassen-Café in der Altstadt. Schmeckte immer ein bisschen nach Frühstücks- oder Spiegelei. Weird.

2 Responses to Danke, Vietnam: Kaffee

  1. Schöner Bericht!
    Kaffee schmeckt doch überall anders! Gut!

    • wobei ich auch sagen muss, dass ich nach zwei wochen täglichem genuss keinen vietnam-kaffee mehr sehen konnte… ;)